Fortbildung

Wenn Sie mit Ihrer Schule am Projekt „MINIPHÄNOMENTA“ teilnehmen möchten, richten Sie Ihre Anmeldung bitte an den jeweligen Ansprechpartner in Ihrem Bundesland . Mit der Anmeldung sind folgende Bausteine verknüpft:

Sie nehmen mit zwei Personen aus Ihrer Schule an der Fortbildung teil.

Die zwei Teilnehmer/innen informieren das eigene Kollegium über die  Inhalte der Fortbildung.

Die Schule erhält die Miniphänomenta mit 52 Experimentierstationen für die Dauer von zwei Wochen. Der Aufbau geschiet durch Mitarbeiter der MINIPHÄNOMENTA.

Mit Hilfe von Eltern, Hausmeistern, Freunden der Schule und des Kollegiums werde ausgewählte Stationen für Ihre Schule nachgebaut. Gerne können Sie auch dazu unseren
MINIPHÄNOMENTA-Service Nachbaukurs in Anspruch nehmen.

In ausgesucht guten Tagungshotels treffen sich 20 Lehrerinnen und Lehrer um mit den Dozenten der Universität Flensburg angemessene Wege für den Start der eigenen MINIPHÄNOMENTA zu besprechen.
Am Anfang steht eine äußerst anregende praktische Phase: Die Teilnehmer bauen in kleinen Arbeitsgruppen anhand einer Anleitung und unter Einsatz der bereitgestellten Materialien eine eigene Experimentierstation. In aller Regel bereitet der ungewohnte Umgang mit verschiedenen Sägen und anderen Maschinen Spaß. Voller Werkstolz ist nach etwa 4 Stunden ein kleines, reizvolles Experimentierfeld entstanden, das dann den nächsten Tag prägt. Am Abend werden Ihnen die pädagogischen Grundlagen des Projekts MINIPHÄNOMENTA erläutert.

Am nächsten Morgen erleben die Teilnehmer an den Stationen, wie vielschichtig sich die Fragen entwickeln und wie hilfreich das konkrete Handeln die Entwicklung eigener Vorstellungen fördert. Wenn das Gespräch mit anderen sich zum gemeinsamen Denken formt, entsteht ein Bewusstsein für das pädagogische Potential, das mit den frei zugänglichen Experimentierstationen verbunden ist.
Sie stiften zum Forschen an!

Der Programmablauf einer Fortbildung

Der Kurs beginnt für 20 Lehrerinnen und Lehrer um 15.00 Uhr.

Erster Tag:
15.00 : Ankunft mit Kaffee/Tee und Verteilung der Zimmer
15.30 : Begrüßung und Regelung der allgemeinen Fragen
15.45 : 7 Gruppen bauen 7 unterschiedliche Stationen
Es wird mit folgenden Werkzeugen gearbeitet: Stichsäge, Akkubohrer und Schleifmaschine, Kleine Säulenbohrmaschine, Kappsäge u.a. Handwerkzeuge wie Hammer und Schraubendreher, gearbeitet wird auf einer Werkbank mit Spannvorrichtung (Es entsteht Holzstaub, bitte bringen Sie entsprechende Kleidung mit!)
19.00 : Pause und Abendessen
20.00 : Vortrag über die Wirksamkeit interaktiven Lernens (Didaktischer Theorieteil)

Ab etwa 21 Uhr informelle Runde und Erfahrungsaustausch

Zweiter Tag:
  9.00 : Praktisches Experimentieren mit den gebauten Stationen 
10:00 : Genetisches Lernen unter Einsatz der selbstgebauten Stationen
11.00 : Aspekte der Realisierung
12.00 : Genetisches Lernen unter Einsatz einfachster Selbstbaumaterialien
13.00 : Pause und Mittagessen 
14.00 : Abschlussrunde ende der Veranstaltung gegen 15 Uhr

Regel: Die Teilnehmer arbeiten in Dreiergruppen an einer Experimentierstation ihrer Wahl. Eine Person kann gegen Übernahme der Materialkosten die selbst gebaute Station mitnehmen.

Ziel: Am Ende sehen die Kolleginnen sich in der Lage, zusammen mit Eltern oder Schülern die im Anleitungsbuch beschriebenen Stationen zu bauen. Sie haben die Scheu vor Akkubohrmaschinen, Schleifmaschinen und Stichsägen verloren und sind in der Lage, vorgefertigte Holzplatten und Leisten zu bearbeiten. Die Lehrerinnen und Lehrer sind mit dem genetischen Unterrichtsansatz vertraut geworden und können ihn selbst in Verbindung mit einzelnen Experimentierstationen anwenden. Entscheidende Defizite im Grundverständnis physikalischer Phänomene sind ausgeräumt.

 

MINIPHÄNOMENTA in der Schule

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